Die lichtmikroskopischen Verfahren

5. Fluoreszenz

Das Verfahren, mit dem sich das Lichtmikroskop auch im Zeitalter des Elektronenmikroskops unverzichtbar in der biologisch-medizinischen Forschung seinen Platz hält. Da die verwendeten Farbstoffe (Fluorochrome) in den meisten Fällen kaum bis nur gering toxisch sind und sehr gezielt eine Struktur anfärben, erlaubt das Fluoreszenzverfahren eine Lebendbeobachtung feinster Zellstrukturen. An Antikörper gekoppelte Fluorochrome erlauben gar Strukturen anzufärben, die unterhalb des Auflösungsvermögens des Lichtmikroskops liegen: Mikrotubuli, Aktin-Filamente, Intermediäre Filamente... Für das Fluoreszenzverfahren sind oft Objektive (im Bereich der UV-Anregung unerlässlich!) notwendig, die die verwendete Wellenlänge des Lichts ungehindert passieren lassen. Zu meiner Ausstattung gehören daher die UVFL- Objektive von Olympus 10,20,40 und zusätzlich noch ein UVFL 40/1.30 PL sil Phasenobjektiv.

Aktinfilamente
Climacostomum virens - DAPI-Färbung des Kerns
Euplotes daidaleos - DAPI-Färbung des Groß- und Kleinkerns
Glaucocystis nostochinearum - DAPI-Färbung des Kerns
Lampenbürstenchromosom einer Amphibie mit Ethidiumbromid
Micrasterias spec. - DAPI-Färbung der Zellwand
Aktinfilamente und Mikrotubuli
Mikrotubuli
Mitochondrien in Kaninchenzelle (Rhodamin 123)
Konjugation bei Paramecium bursaria - DAPI-Färbung des Groß- und Kleinkerns
Paramecium bursaria - Konjugation und Teilung der Kleinkerne (DAPI-Färbung)
Paramecium bursaria - Eigenfluoreszenz der Chloroplasten und Kerne mit DAPI
Riesenchromosomen - Chironomus mit Ethidiumbromid (Aufnahme Dr. Peter Quick)

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