Mikroskophersteller

Vor 20 Jahren hätte ich noch gesagt, 3 Firmen muss man unter dem Gesichtspunkt eines Mikroskopherstellers nennen: Leitz (heute: Leica), Olympus und Zeiss (in alphabetischer Reihenfolge, ohne Wertung!). Heute muss man diese Liste um mindestens einen weiteren japanischen Hersteller erweitern: Nikon. Alle anderen Hersteller bieten entweder nicht die erforderliche Produktpalette (Phasenkontrast, Interferenzkontrast, Fluoreszenz) oder sie sind nicht sehr verbreitet (ohne Wertung).

Im Anschluss finden Sie die aktuelle Anschrift der genannten Herstellen, um sich über Prospektmaterial oder einen persönlichen Kontakt auf dem Laufenden zu halten:

1. LEITZ = LEICA

Leica Microsystems AG
Ernst-Leitz-Straße 17-37
35578 Wetzlar
Tel.: 06441/29-0
www.leica-microsystems.com

2. NIKON

Nikon GmbH
Tiefenbroicher Wer 25
40472 Düsseldorf
Tel.:0211/9414-0
www.nikon.de

3. OLYMPUS

Olympus Deutschland GmbH
Wendenstraße 14-18
20097 Hamburg
Tel.: 04023773-953
www.Olympus-europa.com

4. ZEISS

Carl Zeiss AG
Carl-Zeiss-Straße 22
73447 Oberkochen
Tel.:0736420-0
www.zeiss.de

 

Literatur

Wie jedes Hobby oder jede Fachdisziplin, so benötigt auch die Mikroskopie ein solides Basiswissen hinsichtlich derr mikroskopischen Technik als auch der biologischen Grundlagen, die abgebildet worden sind.

1. Mikroskop und Mikroskopieren

Eigentliche Mikroskopierliteratur gibt es recht wenig. Seit einem guten Jahr hat der bekannte Autor Bruno P. Kremer diese schmerzliche Lücke in hervorragender Weise geschlossen.

Kremer, B.P.: Das große Kosmos-Buch der Mikroskopie. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2002.

Für die Kleinlebewelt unverzichtbar:

Streble/Krauter: Leben im Wassertropfen. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart.

Was die eigentliche Funktion und Handhabung des Mikroskops und die Darstellung der verschiedenen lichtmikroskopischen Verfahren bzw. Färbemethoden anbelangt, so muss man auf antiquarische Bücher ausweichen, die immer wieder einmal bei Ebay oder entsprechenden Foren angeboten werden. An erster Stelle wären in diesem Zusammenhang zu nennen:

1. Gerlach, D.: Das Lichtmikroskop. Thieme Verlag, Stuttgart 1976.
2. Gerlach, D.: Botanische Mikrotechnik. Thieme Verlag, Stuttart 1976.
3. Romeis, B. Mikroskopische Technik.17. Aufl.,Urban & Schwarzenberg Verlag, München, 1989.
4. Nachtigall,W.: Mikroskopieren. BLV Verlag, München, 1994.

Darüber hinaus gibt es noch von der Firma Chroma ein Heftchen mit häufig verwendeten Färbelösungen und Fixiergemischen:

Chroma Werksschrift: Ausgewählte Färbemethoden für Botanik, Parasitologie, Zoologie
Chroma-Ges. Schmid & Co., Stuttgart-Untertürkheim, 1962.

 

2. Grundlagenliteratur zur Zellbiologie /Molekularen Zellbiologie

Im deutschsprachigen Raum sind in diesem Bereich der Biologie vor allem zwei Bücher zu nennen:

1. Plattner, H., Hentschel, J.: Zellbiologie. 2. Aufl., Thieme Verlag, Stuttgart, 2002.

2. Kleinig, H., Meier, U.: Zellbiologie. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1999.

Darüber hinaus dominieren englisch-sprachige Werke (z.T. in guten deutschen Übersetzungen) den Markt. Diese Werke zeichnen sich durch hervorragende Grafiken aus
und einen Text, der in der typisch angelsächsischer Manier „unverkrampft“ die überwiegend komplexen Sachverhalte dem Leser nahebringt. Es sind durch die Bank Werke, die es sich
lohnt in die Hand zu nehmen!

1. Alberts, B. et al.: Molekulare Zellbiologie. Wiley-VCH Verlag, Weinheim, 2001.


2. Lodish,H. et al. : Molekulare Zellbiologie. 4. Aufl., Spektrum Verlag, Heidelberg, 2001.


3. Alberts, B. et al.: Lehrbuch der Molekularen Zellbiologie. Wiley-VCH, Weinheim, 1999.

 

3. Grundlagenliteratur zur der Genetik

Hier wären viele Werke zu nennen. Eine sehr aktuelle Empfehlung, die auch einen guten Brückenschlag zwischen klassischer und molekularer Genetik leistet, ergeht an folgendes Werk:

1. Janning, W., Knust, E.: Genetik. Thieme Verlag, Stuttgart, 2004.

 

4. Grundlagenliteratur zur Protozoologie

In den letzten Jahren wurde im deutschsprachigen Raum kein umfassendes Werk mehr veröffentlicht, das dieses Gebiet ausführlich und kompetent abdeckt. Zu erwähnen und wärmstens zu empfehlen ist nur die Neuauflage der (ursprünglichen) Protozoologie in englischer Sprache:

Hausmann, K., Hülsmann, N., Radek, R.: Protistology. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 2003

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